Aufgaben
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Einige Aufgaben der Ministranten heute: ✔ dem Pfarrer bei Tages- und Schlussgebet das Messbuch hinhalten. ✔ bei Festen und Hochfesten mit Weihrauch, Kreuz und „Fackeln“ den Gottesdienst gestalten. ✔ bei der Gabenbereitung die Gaben von Brot und Wein bringen und dem Pfarrer beim Lavabo (lat. lavare = waschen) dem Pfarrer die „Hände waschen“. ✔ Friedhofsdienst, Dienst bei Taufen und Hochzeiten übernehmen. ✔ zu guter letzt: wer Zeit und Lust hat kann immer auf unsere vielen Ausflüge mitfahren. |
Seit jeher hat man diese Aufgabe Jungen genommen, und häufig haben sich Ministranten später für den Priesterdienst entschieden. Das liegt sicher an der Faszination, die würdig gestaltete Gottesdienste ausüben, sowie am Vertieften Verständnis der Liturgie, das Ministranten bald haben: Man liebt, was einem sehr vertraut ist.
Aber seit 1994 dürfen auch Mädchen Ministrantinnen sein!
Das junge Leute aktiv im Gottesdienst mitwirken, hat eine lange Tradition. Im Grunde hat die Kirche immer schon davon gelebt, dass ihre Gemeinden von Menschen, die sich einsetzten, getragen werden. Das ist ja auch der Auftrag an alle Christen: Dass wir uns einbringen, einmischen, nicht zurückhalten, sondern unser Leben mit Jesus und seiner Botschaft verknüpfen, dass das ansteckend wirkt für andere Menschen.
Heute ist es vielleicht manchmal zu selbstverständlich, dass da jeder einfach so mitmachen kann. Das war nicht immer so. Und der Junge, der als ein Beispiel für alle Ministrantinnen und Ministranten steht, lebte vor einigen hundert Jahren, als es die Kirche noch gar nicht so lange gab. Er hieß Tarsicius.
Hier ist die Geschichte von diesem Tarsicius. Sie spielt irgendwann zur frühen Zeit der Kirche, von nunmehr über eintausend-siebenhundert Jahren, im alten Rom der Kaiserzeit: Tarsicius

